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Sacha Wigdorovits: «Man nennt sie Pro-Palästina-Demos – aber sie richten sich gegen Israel und gegen Juden»

Sacha Wigdorovits: «Man nennt sie Pro-Palästina-Demos – aber sie richten sich gegen Israel und gegen Juden»

32m 34s

Am 11. Oktober verwandelte sich Bern in ein Schlachtfeld: Brandanschläge auf Restaurants, verletzte Polizisten, Parolen voller Hass. Die Pro-Palästina-Demonstration hinterliess Spuren – und Fragen. Für Sacha Wigdorovits, Gründer des Vereins Fokus Israel und Nahost, steht fest: Diese Proteste sind längst keine politischen Kundgebungen mehr, sondern Angriffe auf Israel – und auf Juden. Darum kämpft er mit Fakten gegen Falschbehauptungen, gegen Geschichtsklitterung – und gegen das Schweigen. Im Gespräch spricht er über den neuen Antisemitismus, über die blinden Flecken der Linken und über die Untätigkeit der UNO.

Spezial von der OLMA |  Alles hat ein Ende – jetzt auch die Vegi-Wurst?

Spezial von der OLMA | Alles hat ein Ende – jetzt auch die Vegi-Wurst?

10m 53s

Ist bald Schluss mit der «Vegi-Wurst»? Das EU-Parlament will, dass Begriffe wie Wurst oder Schnitzel nur noch für echtes Fleisch gelten. Auch das Bundesgericht in der Schweiz schlägt in dieselbe Kerbe: Tiernamen sind bei der Bezeichnung von Fleischersatz unzulässig. Camille Lothe ist in St. Gallen unterwegs – dort, wo die OLMA-Bratwurst Kult ist – und fragt: Sind wir zu dumm, um den Unterschied zwischen Fleisch und Tofu zu erkennen?

Spezial von der OLMA | Klimascore fürs Rüebli:– Kommt bald die CO2-Etikette?

Spezial von der OLMA | Klimascore fürs Rüebli:– Kommt bald die CO2-Etikette?

11m 53s

Wie viel CO2 steckt in einem Rüebli? Künftig könnten wir das direkt auf der Verpackung erfahren. Der Nationalrat will, dass der Bundesrat eine CO2-Etikette prüft. Die perfekte Gelegenheit für einen Besuch an der OLMA: Camille Lothe mischt sich unter die Besucher und fragt nach. Stephanie? Die geniesst gerade ihre Ferien.

Das Stimmrecht kennt keine Altersgrenze – sollte es?

Das Stimmrecht kennt keine Altersgrenze – sollte es?

29m 23s

Schon Mitte der 2030er-Jahre dürfte das Durchschnittsalter der Abstimmenden über 60 Jahre liegen. Die politische Macht verschiebt sich – still, aber stetig – zu den Älteren. Was tun? Junge Stimmen aufwerten? Alten das Wahlrecht entziehen? Stephanie Gartenmann und Camille Lothe sprechen über die Ideen zweier Politikwissenschaftler – und fragen: Braucht es eine Altersguillotine für die direkte Demokratie?

Die Lust am Verbot: Weshalb die Schweizer so gerne alles regulieren

Die Lust am Verbot: Weshalb die Schweizer so gerne alles regulieren

34m 31s

Am Abstimmungswochenende wurde in der Schweiz wie so oft über Verbote und Regulierungen entschieden – von Tanzverbot bis Laubbläserstopp, von Klimazielen bis zur Lex Airbnb. Welche Kantone zeigten sich freiheitsfreundlich und in welchem Kanton schlug die Regulierungswut besonders zu? Stephanie Gartenmann und Camille Lothe diskutieren, was hinter diesem Schweizer Regulierungsdrang steckt – und welche gesellschaftlichen Trends die neuesten Studien zeigen.

Oliver Washington, nächtliche Mails und die Maturarbeit, die keiner lesen soll

Oliver Washington, nächtliche Mails und die Maturarbeit, die keiner lesen soll

32m 1s

Fast 30 Seiten Mailverkehr. Früh Morgens, nach Mitternacht oder sogar am Sonntag. Und das alles wegen einer Maturarbeit. In dieser habe Oliver Washington heikle Aussagen über die SVP oder über seinen Chef, Bundesrat Beat Jans getätigt. Wie sehr er sich gegen die Veröffentlichung wehrte, zeigt der Mailverkehr, der den Nebelspalterinnen vorliegt. Stephanie Gartenmann und Camille Lothe gehen im Fall Washington in die dritte Runde.

Die fragile Freiheit des Wortes: Charlie Kirk, Proteste in England und die Schweizer Intoleranz

Die fragile Freiheit des Wortes: Charlie Kirk, Proteste in England und die Schweizer Intoleranz

29m 47s

Der Mord an Charlie Kirk und die Massenproteste in England legen die Bruchstellen unserer Demokratie schonungslos offen. Offensichtlich hat unsere Gesellschaft verlernt, andere Meinungen auszuhalten – geschweige denn, mit ihnen zu streiten. Auch in der Schweiz mehren sich beunruhigende Signale: Laut einer neuen Umfrage sind über 37 Prozent der Bevölkerung dafür, eine missliebige Partei vom demokratischen Prozess und aus der öffentlichen Debatte zu verbannen. Stephanie Gartenmann und Camille Lothe sprechen darüber, warum wir kurz davorstehen, das Fundament der Demokratie preiszugeben.

Verzweifelt gesucht: Parteipräsidenten – Das Trauerspiel um den Chefsessel

Verzweifelt gesucht: Parteipräsidenten – Das Trauerspiel um den Chefsessel

32m 45s

Die FDP Schweiz hat mit Mühe doch eine Nachfolge für ihr Präsidium gefunden: Susanne Vincenz-Stauffacher und Benjamin Mühlemann treten an – aber nur im Doppelpack. Viele Parteien kennen das: Namen kursieren, doch wer will schon den Chefsessel?

Stephanie Gartennmann und Camille Lothe fragen in dieser Folge: Warum schreckt das höchste Amt so viele ab? Es geht um Verantwortung, die kaum Dank bringt, Macht ohne Spielraum und das Präsidentenamt als Schleudersitz. Eine Folge, gespickt mit bösen Zungen.

«Früher hatten wir noch Zeit für die Menschen» – Ein Pöstler erzählt

«Früher hatten wir noch Zeit für die Menschen» – Ein Pöstler erzählt

32m 9s

«Wie soll ich das nur ausliefern?» Vor Gilles’ Dreirad liegt ein vier Meter langer Sonnenstoren. Fast drei Jahrzehnte war er Pöstler, doch sein Beruf hat sich radikal gewandelt. Aus Stolz und Kundennähe wurde ein Unternehmen voller Fehlentscheidungen – Waldkäufe gegen den Klimawandel in Deutschland, ein Paketroboter, der nur bei Sonnenschein arbeitet. Ein Vater-Tochter-Gespräch zwischen Camille Lothe und Gilles.

Tü Ta Ta – die Briefe sind rar, die Post nicht mehr da

Tü Ta Ta – die Briefe sind rar, die Post nicht mehr da

26m 50s

Nur noch zweimal pro Woche Post im Briefkasten? Filialen, die verschwinden? Bundesrat Albert Rösti steht vor der Mammutaufgabe, die Post ins 21. Jahrhundert zu führen. Denn Briefe und Schaltergeschäfte brechen ein. Doch die Frage geht über reine Dienstleistungen hinaus: Die Post ist ein Stück Schweizer Identität. Sie verbindet Regionen, schafft Gleichheit zwischen Stadt und Land – und ist damit mehr als bloss ein Logistikkonzern.