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Theologin Béatrice Acklin über eine gottlose Welt voller Ersatzreligionen

Theologin Béatrice Acklin über eine gottlose Welt voller Ersatzreligionen

39m 48s

Die westliche Welt ist gottlos geworden – aber nicht glaubensfrei. An seine Stelle sind Ersatzreligionen getreten, die ohne Gott auskommen, aber mit umso mehr moralischem Absolutheitsanspruch auftreten. Diese These vertritt die Theologin und Publizistin Béatrice Acklin. Sie untersucht das Spannungsfeld von Politik und Religion, Staat und Kirche, und fragt nach der gesellschaftlichen Funktion religiöser Denkformen in einer säkularen Ordnung.

Wissen Sie, was in Bundesbern entschieden wird? «Track your Politician» schafft Klarheit

Wissen Sie, was in Bundesbern entschieden wird? «Track your Politician» schafft Klarheit

19m 58s

Was Politiker sagen, ist das eine. Wie sie abstimmen, das andere. Zwar sind alle Abstimmungen öffentlich, doch kaum jemand weiss, wie die eigenen Vertreter in Bern entscheiden. «Track your Politician», eine neue Plattform von Facts4Future, schafft Transparenz – übersichtlich, sachlich und politisch unabhängig. Initiator Iwan Hächler erklärt, warum politische Transparenz entscheidend ist.

100 Shades of Männlichkeit: Linke Männer und die Frage nach der Identität

100 Shades of Männlichkeit: Linke Männer und die Frage nach der Identität

30m 5s

Was bedeutet heute Männlichkeit? Eine neue SOTOMO-Studie zeigt: Viele junge Männer wissen darauf keine klare Antwort. Zwischen Vorwürfen toxischer Männlichkeit und feministischen Erwartungshaltungen geraten besonders linke Männer in eine Identitätskrise. Wie kam es dazu – und was heisst das für Liebe und Beziehungen? Stephanie Gartenmann und Camille Lothe über Männlichkeit und Parteipolitik.

Burnout im Bundeshaus: Macht Politik krank?

Burnout im Bundeshaus: Macht Politik krank?

27m 52s

Burnout im Bundeshaus? SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer zieht die Notbremse und nimmt sich wegen «grosser Erschöpfung» eine Auszeit. Damit steht sie nicht allein – auch Natalie Rickli, Jacqueline Badran und Cédric Wermuth haben den politischen Dauerstress bereits an den Rand der Belastbarkeit geführt. Warum trifft es gerade politische Spitzenkräfte so häufig? Stephanie Gartenmann und Camille Lothe haben bei Psychologin Aurelia Siegrist nachgefragt. Und: Könnte ein Modell aus der Westschweiz für Entlastung im politischen Betrieb sorgen?

Juso-Initiative: Der Streit um die Milliarden

Juso-Initiative: Der Streit um die Milliarden

28m 15s

Die Juso will die «Superreichen» zur Kasse bitten: Am 30. November kommt die Initiative «für eine Zukunft» an die Urne. Vorgesehen sind 50 Prozent Erbschaftssteuer ab einem Vermögen von 50 Millionen Franken. Die Juso rechnet mit Einnahmen von 6 Milliarden – der Bundesrat hingegen warnt vor Steuerausfällen von 3,6 Milliarden. Stephanie Gartenmann und Camille Lothe diskutieren: Was bedeutet die Initiative für die Schweiz?

Spezial | Unternehmer Marc Eichenberger: «Die Juso-Initiative zerstört die Vision der KMU»

Spezial | Unternehmer Marc Eichenberger: «Die Juso-Initiative zerstört die Vision der KMU»

29m 10s

Wie reich ist zu reich? Für die JUSO ist die Grenze klar: Ab 50 Millionen Franken. Ihre «Initiative für eine Zukunft» fordert eine Erbschaftssteuer von 50 Prozent – um «Superreiche zu stoppen». Unternehmer Marc Eichenberger warnt hingegen vor den Folgen: «Man kann vieles beschliessen. Aber wenn niemand mehr hier ist, um das zu bezahlen, dann funktioniert das System nicht mehr». Der Inhaber von Kenny's Autocenter im Gespräch mit Camille Lohte über die Juso-Initiative.

Nur Bares ist Wahres – aber Glühwein gibt’s nur mit Karte

Nur Bares ist Wahres – aber Glühwein gibt’s nur mit Karte

37m 52s

In der Schweiz wird beim Bezahlen immer häufiger zur Karte gegriffen. An manchen Orten ist Bargeld schon gar nicht mehr erwünscht; am Weihnachtsmarkt im Zürcher Hauptbahnhof sollte es sogar vollständig verboten werden. Händler, die trotzdem Cash akzeptierten, sollten gebüsst werden. Doch viele halten dagegen: Nur Bares ist Wahres. Mit einer neuen Initiative sollen der Schweizer Franken und seine garantierte Verfügbarkeit deshalb in der Verfassung verankert werden. Ein Gespräch über Freiheit, Gewohnheit und die Sorge um das mögliche Ende des Bargelds.

Kriminell, krimineller, Basel-Stadt? Das sagen die Basler dazu.

Kriminell, krimineller, Basel-Stadt? Das sagen die Basler dazu.

17m 7s

Nach dem Ausgang zu Fuss nach Hause? Früher normal. Heute undenkbar. Junge Frauen in Basel-Stadt teilen ihren Standort mit Freunden und Familie – aus Angst vor Übergriffen. Statistisch gesehen zu Recht: Mit 13.2 Gewaltstraftaten pro 1000 Einwohner liegt Basel-Stadt schweizweit im Jahr 2023 an der Spitze. Doch wie erleben die Menschen in Basel-Stadt das selbst? Stephanie Gartenmann und Camille Lothe haben an der Herbstmesse nachgefragt: Wie sicher ist Basel-Stadt?

Demi Hablützel: «Wir müssen die Gefahren für Frauen beim Namen nennen»

Demi Hablützel: «Wir müssen die Gefahren für Frauen beim Namen nennen»

21m 9s

Basel gehört zu den Städten mit der höchsten Kriminalitätsrate der Schweiz. In der nationalen Kriminalitätsstatistik ist Basel-Stadt schon zum zweiten Mal in Folge Spitzenreiter. Im Stadtkanton gab es die meisten Gewaltdelikte, aber auch die meisten Einbrüche und Diebstähle pro 1000 Einwohner. Wie erleben junge Frauen den Alltag hier? Stephanie Gartenmann und Camille Lothe treffen die Basler SVP-Politikerin Demi Hablützel zum Spaziergang durch ihre Stadt – begleitet von Blicken, männlichen Zwischenrufen und der Frage: Wie schützen wir Frauen im öffentlichen Raum?

Sicherheitsdirektor Philippe Müller: «Es braucht ein Verbot der Antifa und des schwarzen Blocks.»

Sicherheitsdirektor Philippe Müller: «Es braucht ein Verbot der Antifa und des schwarzen Blocks.»

26m 50s

Die Spuren des Krawalls sind noch sichtbar: verrusste Mauern, zerschlagene Scheiben, verschmierte Fassaden. Tage nach der Pro-Palästina-Demonstration, die mit einem Brandanschlag auf ein Restaurant und 18 verletzten Polizisten endete, zieht Berns Sicherheitsdirektor Philippe Müller eine klare Linie: «Es braucht ein Verbot der Antifa und des schwarzen Blocks.» In seinem Büro im Regierungsgebäude empfing er Stephanie Gartenmann und Camille Lothe zum Gespräch über linksextreme Gewalt – und die Grenzen der Toleranz.